16. Hauptversammlung


Einladung
zur
16. Hauptversammlung

Verein ehemaliger
Schülerinnen und Schüler

des Notkerschulhauses der KKSS
Freitag, den 21. November 2003

19.00 Uhr: Apéro und Schulhausrundgang im Notkerschulhaus
20.00 Uhr: HV: Geschäftlicher Teil im Pfarrsaal Neudorf
20.45 Uhr: Bratwurst und Brot, Notkerchor
21.00 Uhr: Hanspeter Eigenmann: Ein Rückblick
21.30 Uhr: Tombola


Traktandenliste:

1. Begrüssung
2. Wahl der Stimmenzähler
3. Traktandenliste
4. Protokoll der letzten HV
5. Jahresbericht des Präsidenten
6. Kassabericht per 31. August 2003
7. Bericht und Antrag der GPK
8. Festsetzung des Jahresbeitrages
9. Voranschlag 2003/2004
10. Umfrage



Anträge von Mitgliedern bis 15. November 2003 an den Vorstand:
Notkerschulhaus, Lindenstr. 175, 9016 St. Gallen

Eingeladen sind alle Ehemaligen und Freunde der Schule!
Bitte bis zum 15. November 2003 mit der beigelegten Karte anmelden!
Der beiliegende Einzahlungsschein ist für den Jahresbeitrag
bestimmt. Er wurde durch die HV auf Fr. 15.- festgelegt.




Anfang und Ende


Liebe Ehemalige

„Anfang und Ende" sind Eckpfeiler des Lebens, welche uns beständig begleiten und unseren Alltags- und Lebensrhythmus bestimmen. Im Verlauf einer jeden Schulzeit gilt es immer wieder, einen Neuanfang zu wagen, eine neue Wegrichtung ein-zuschlagen. Anfänge sind oftmals verbunden mit dem Loslassen von Vertrautem, mit Ungewissheit und Gefühlen der Leere und Einsamkeit. In diesem Sommer haben 108 Erst-seklerinnen und Erstsekler in fünf neuen Klassen bei uns im Notker-schulhaus ihre Sekundarschulzeit begonnen. Am 11. August war Startschuss zu einem schulischen Neuanfang nach den Jahren in der Primarschule oder der Sekvor-bereitung in einer Real- oder Vor-bereitungsklasse. Für viele Jugend-liche war dieser Anfang belastend und unangenehm, nach den ersten Wochen in der neuen Schulum-gebung und dem Einleben in die neue Klassengemeinschaft sieht manches viel positiver aus. Ein Anfang kann aber auch befreiend sein, Altlasten können weggesteckt werden, der Aufbau von neuen Kontakten und Beziehungen in einer anderen Klasse und an einem neuen Schulort birgt ungeahnte Chancen und Möglichkeiten in sich. Allen Neuanfängerinnen und Neuanfängern im Notker wünsche ich für die kommenden Sekundar-schuljahre Mut, Entschlossenheit und
Fähigkeiten, die früher oder später zum Tragen kommen werden. Hoffen wir, dass die jungen Menschen in unserem Schulhaus ein gutes Arbeits- und Lebensklima vorfinden und selber auch viel zu einem konfliktfreien und konstruktiven Zusammenleben im Schulalltag beitragen können. Einen Neuanfang im Notker haben auch vier Lehrkräfte gewagt: Regula Huber ist Sprachlehrerin und ans Notker gewählt worden, weil mit der Eröffnung einer fünften ersten Klasse ein Sprachlerpensum zu besetzen war. Lars Böni ist Mathematiker und unterrichtet seit August als Nach-folger von Hanspeter Eigenmann, der den Schritt in die Frühpen-sionierung gewagt hat. Ein weiterer Neuanfänger im Notker-Lehrerteam ist Thomas Vogt, der als Religions-lehrer die Nachfolge von Jakob Federer angetreten hat und als Nachfolgerin von Verena Gerber (evangelische Religion) unterichtet neu Marion Gernhöfer. Die neuen Lehrerkolleginnnen und -kollegen heissen wir auch an dieser Stelle herzlich willkommen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit ihnen und sind zuversichtlich, dass sie gerade auch als Neuanfänger viele wertvolle Impulse ins Notker ein-bringen und uns bereichern werden. Im letzten Schuljahr galt es auch Enden zu setzen und Abschied zunehmen. Seit 1994 hat Jakob Federer am Notker katholische Religion unterrichtet, sich engagiert für die Organisation der Begegnungstage in den dritten Klassen und mitgeholfen bei Gottesdienstvorbereitungen. In den letzten Jahren hat er uns auch viel Wissen in Sachen Qualitäts-entwicklung zur Verfügung gestellt. Nach Abschluss seiner Ausbildung zum Supervisor machte er sich im vergangenen Januar selbstständig. Wir danken Jakob Federer herzlich für sein zuverlässiges und prägendes Wirken im Notker und wünschen ihm auf seinem neuen beruflichen Weg viel Glück und Zufriedenheit (siehe Seite 7). Verena Gerber hat nach sechs Jahren Unterrichtstätigkeit in evangelischer Religion das Notker im Sommer 2003 verlassen, um ver-mehrt auf der Primarstufe unter-richten zu können (siehe Seite 6). Einen grossen Verlust für das Notker bedeutet die Pensionierung von Hanspeter Eigenmann Ende Schuljahr 02/03. Er ist allen Ehe-maligen bekannt, gehörte er doch seit der Eröffnung des Notkers im Frühling 1971 zu den vertrauten Gesichtern des Lehrerteams und hat als begeisterter Mathematiker, Biologe, Schulleiter und als eigentliche Vaterfigur den Schulalltag im Notker geprägt und mitgetragen. Es war bewundernswert, mit welcher Vitalität und Unterrichtsfreude Eg bis zum letzen Schultag seine Schüler begleitet und begeistert hat. Hans-peter Eigenmann war bei Schüler-innen und Schülern, bei Kolleginnen und Kollegen sehr beliebt und wir werden seine Präsenz und sein grosses und vielseitiges Wissen im Notker vermissen. Lieber Hanspeter, wir wünschen dir für die neue Lebensphase die Erfüllung vieler Träume, Zeit für Gelassenheit und Lebensfreude, gute Gesundheit und Gottes Segen. Wir danken dir für dein umfassendes Lebenswerk, das du dem Notkerschulhaus hinterlässt und wir freuen uns auf viele weitere Begegnungen mit dir.
Liebe Ehemalige des Notkers, ich freue mich darauf, viele von euch an der HV vom 21. November 03 wieder zu sehen und verbleibe in der Zwischenzeit mit herzlichen Grüssen.

Gallus Graf


Hanspeter Eigenmann

39 Jahre war Hanspeter Eigenmann Lehrer an der Flade

Zum Abschied haben Schülerinnen und Schüler aus seiner Klasse 2c Hanspeter Eigenmann liebevoll beschrieben:

„Jeden Morgen, wenn er in die Schule kommt, begrüsst er alle fröhlich. Danach muss er schon zum ersten Mal schreien!"

„... Er ist mit Leib und Seele Mathelehrer. Das merkt man vor allem dann, wenn er jemandem etwas erklärt, so richtig energisch und bewegend ist er dann..."

„Auch wenn ich bei Eg die schlechtesten Noten meines Lebens hatte, fand ich ihn den besten Lehrer des Notker."

„...Vor allem ist er sehr aufbrausend
_ dann gefällt er mir am besten..."


„Er streicht sich oft über die Glatze und verzieht sein Gesicht wie ein Hase."


„Herr Eigenmann ist manchmal chaotisch und immer für viele Spässe zu haben. Er erklärt uns „kurz" etwas in Mathe und nachher heisst es: „Aber da chönder wieder vergässe, da isch nöd so wichtig.""


2c

Eg - er hat das Notker geprägt

Zur Pensionierung von Hanspeter Eigenmann

Gallus Graf verabschiedete sich von Hanspeter Eigenmann an einem gediegenen
Fest im Ruggisberg mit folgendem Gedicht:

H ast mitgeprägt das Notkerleben
A ll dein Wissen ihm gegeben
N iemals war dir was zu viel
S elbtlos getragen der Schule Spiel
P rägend deine Art und Weise
E rnsthaft, locker, laut und leise
T reffend' Worte aus Eg's Munde
E infühlsam pflegend manche Wunde
R uhig Blut dir eigen ist
E in treuer Kolleg und Freund du bist
I n hunderten von Schülerherzen
G eblieben ist des Mathikers Scherzen
E in wahrer Biologe von uns geht
N ur noch Erinnerung an Eg uns umweht
M anch Eg-Geschichte im Notker bleibe
A b heute bis in Ewigkeit
N imm mit in deine neue Phase
N ipp ab und zu am Rotweinglase
Z u Hauf all unser ehrlich Dank
U nd finde du den richt'gen Rank
M ut, Glück präge deine Pension
A ll Monatsende Notkerlohn
B ewahre deine Vitalität
S chone dich, mach auf Diät
C hasch jederzit au zo üs cho
H end Freud, lönd di nöd dusse stoh
I m Notker hinterlässt du Spuren
E g: Nun ticken neue Uhren
D anke, Hanspeter und Adieu!


Persönliches


Verena Gerber konzentriert sich auf die Jugendarbeit

Verena Gerber hat seit August 1997 erste und zweite Klassen in evangelischer Religion im Notker unterrichtet. Einmal pro Woche steuerte sie, meist mit der Gitarre unter dem Arm, unser Schulhaus an und legte hier gute Spuren und deutliche Zeichen. In ihrer ruhigen, mütterlichen und sehr einfühlsamen Art hat sie Schülerinnen und Schüler begleitet. Es ist ihr gelungen, eine Vertrauensbasis zu den Klassen aufzubauen und so erstaunt es nicht, dass Schülerinnen und Schüler sehr gern zu ihr in den Unterricht gegangen sind. Wie oft wird doch in Schülerkreisen über den Religionsunterricht geklagt, nicht so über die Lektionen bei Verena Gerber. Diese Tatsache sagt eigentlich alles über ihre Qualitäten im Unterrichten aus. In unauffälliger Art hat sie im Notker gewirkt und vielen Jugendlichen religiöse Werte und christliche Lebensperspektiven aufgezeigt und vorgelebt. Immer wieder wurde sichtbar, dass sie neben dem Erteilen von Religionsunterricht auch in der Gemeindejugendarbeit arbeitete. Aus diesem Wirkungsfeld konnte sie auch viel Erfahrung mit Jugendlichen in den Religionsunterricht einfliessen lassen. Wir lassen Verena Gerber nicht gerne vom Notker ziehen, können aber gut verstehen, dass sie in Zukunft vermehrt quartierbezogen im Heiligkreuz Jugendarbeit verrichten und Mittelstufenklassen unterrichten wird. Für ihr positives Wirken im Notker möchten wir ihr von Herzen danken und ihr für die Zukunft alles Gute und Gottes Segen wünschen. Merci, Verena Gerber!

Gr




Jakob Federer macht sich selbständig

J akob auf dem Bau noch Leitungen bog
A b 1994 es ihn dann aber ins Notker zog
K atholischen Religionsunterricht erteilen war sein Ziel
O asen, wie in Neuenburg, bedeuteten ihm viel
B egegnungstage galt es vorzubereiten
F ortbildung SCHILF engagiert zu begleiten
E insätze auch in Sonderwochen total
D eine Denkweise orientierte sich stets global
E indrücklich deine Gottesdienste waren
R egelmässig kamen auch die Besucher in Scharen
E in guter Schulseelsorger Jakob dem Notker war
R eligiöses Leben mitzugestalten war für ihn klar
Z um Teil erlebtest du auch Spannungen und Frust
U nd nicht immer war sie gross, deine Unterrichtslust
M ut wünschen wir dir und auch viel Glück
A bschied nehmen heisst auch verlieren ein Stück
B ewahre einige Notkerbilder in dir
S schau sie dir nochmals an, die Kollegen hier
C hasch au chli stolz si uf da, wot hesch tue
H esch si verdient, dini Unterrichtsrue
I n diesem Sinne, Jakob - Adieu
E in Buch aus Tibet wir dir heute gern schenken
D amit auf dem heiligen Berg du an uns wirst denken.

Gr




Neu bei uns: Regula Huber ...

„Lehrerin werden ... das möchte ich!" Schon ziemlich früh, nämlich in der Primarschule, entwickelte sich in mir dieser Berufswunsch, den ich mir jetzt erfüllt habe. Im März 2003 beendete ich erfolgreich mein Studium an der Pädagogischen Hochschule St. Gallen. Wer bin jedoch ich? Ich heisse Regula Huber, bin 24-jährig, ledig und als jüngstes Kind zusammen mit Bruder und Schwester in Abtwil aufgewachsen. Dort besuchte ich die Primar- und Sekundarschule, wechselte an-schliessend in die Kantonsschule
St. Gallen. Während dieser Schulzeit absolvierte ich ein Austausch-semester in Amerika (Maine), welches zu meinen liebsten und wertvollsten Erinnerungen zählt. Nach der Kanti arbeitete ich ein Jahr lang auf der Bank, sowohl in St. Gallen als auch in Fribourg. Aufgrund verschiedener Tätigkeiten erhielt ich hiermit einen interessanten Einblick in die Berufswelt. Motiviert führte ich meine Schulkarriere mit dem PHS-Studium fort, wobei ich einige Stellvertretungen an der „Maitliflade" übernahm. Dadurch wurde mir ermöglicht, „Fladeluft" zu schnuppern, die mich völlig bezauberte und begeisterte. Dem Buschfeuer sei Dank, dass ich von der zusätzlichen Stelle im Notker erfahren und mich dafür beworben habe. Alles verlief ziemlich schnell, da ich an einem anderen Ort bereits eine Stelle zugesagt bekam und mich zwischen diesen zwei Schulen entscheiden musste. Meine Wahl traf das Notker, ich habe die Stelle sehr gerne angenommen. Mittlerweilen wohne ich in St. Gallen und freue mich riesig, seit August als Klassenlehrerin meinen Berufs-einstieg zu verwirklichen. Ich bin gespannt auf meine erste Klasse, den Schulalltag, auf viele eindrucksvolle, schöne und interessante Momente ... let's go!


Hr


Regula Huber




... Lars Böni...

Im Westen der Stadt bin ich aufgewachsen und habe dort auch meine ersten Streifzüge in die Natur gemacht. Im Zentrum bin ich dann während der Kanti und der Ausbildung an der PHS zur Schule gegangen, bevor es mich 1998 nach Kaltbrunn verschlagen hat. Dort habe ich an der Oberstufe mathematische und naturwissenschaftliche Fächer unterrichtet. Das Interesse an den kühlen Polarregionen (insbesondere den Tieren dort) wurde nach drei Jahren aber so gross, dass ich entschied, meine Tätigkeit als Sekundarlehrer zu unterbrechen um mit dem Fotoapparat auf die Suche nach Eisbären (Norden) und vor allem Pinguinen (Süden) zu gehen. So verbrachte ich während den letzten zwei Jahren viel Zeit hinter der Fotokamera (Falkland Inseln), auf einem Schiff (Barentsee, Südantlantik), auf meinem Fahrrad (Neuseeland) und manchmal auch im Schulzimmer (Stellvertretungen). Die einzige Himmelsrichtung, die jetzt noch bleibt, ist E. So freut es mich, dass ich im Notkerschulhaus, oder eben im Osten der Stadt, eine feste Stelle erhalten habe.



Lars Böni




... und Thomas Vogt

Ich fahre für`s Leben gerne Velo und habe kein Auto - bin ich also ein Grüner?
Ich mag Handy + Co. nicht - bin ich also von vorgestern?
Ich arbeite als Religionslehrer- bin ich also ein Frommer?
Schubladen sind gut und nützlich, um Dinge zu versorgen. Ich aber bin mehr, zum Beispiel auch noch Vater von drei Kindern und wohne in Neukirch-Egnach, Kt.Thurgau, bin also ein Grenzgänger und Gastarbeiter in St.Gallen,und ich bin hauptberuflich Hausmann, und das gewollt und sehr gerne und immer dann, wenn meine Frau für Lohn am Arbeiten ist,und ich bin Primarlehrer ohne Vergangenheit, dafür mit Erfahrung in Jugendarbeit,und ich liebe Spiele, Fussball und auch weniger tierische,
und ich bin ein Fan von Charlie Chaplin und Konstantin Wecker, und ich bin noch so vieles und eben vieles mehr, als was in eine Schublade passt - darum möchte ich auch in keine gesteckt werden.
Ich bin nun mal der ich bin und als dieser versuche ich es seit den Sommerferien im Notkerschulhaus mit Reli-Unterricht. Noch bin ich frisch, aber bestimmt nicht ewig haltbar. Verfalldatum unbekannt.


Hi, Notkerschule!


Vt


Thomas Vogt



Zum Tode von Trudi Bucher, unserer ehemaligen Hauswartsfrau

In der Nacht vom 13. auf den 14. September 2003 verstarb in Diepoldsau Trudi Bucher, unsere ehemalige Hauswartsfrau im Notker. Nach einjähriger Leidenszeit mit Operationen und längeren Spitalaufenthalten durfte sie im Familienkreis zu Hause einschlafen und wurde von der unheilbaren Krankheit und den grossen Schmerzen erlöst. Unseren Ehemaligen sind Buchers sicherlich noch bestens bekannt, wirkten sie doch während einem Vierteljahrhundert als Hauswarts-familie im Notkerschulhaus und steckten all ihre Arbeitskraft im Hauswartsdienst zum Wohle unserer Schule ein. Erst vor gut vier Jahren, im Sommer 1999, durften Trudi und Hans Bucher nach Abschluss der Notkerer-weiterung den verdienten Schritt in die Pensionierung machen und wir alle freuten uns mit ihnen auf einen ruhigeren Lebensabschnitt, der sie nach anstrengenden Berufsjahren viel Freude, Erholung und Lebens-genuss hätte erleben lassen sollen. Die Diagnose „Krebsleiden" wurde Trudi Bucher im Sommer 2002 gestellt und machte all den Hoff-nungen auf eine unbeschwerte Zeit einen Strich durch die Rechnung. Es war beeindruckend , mit welcher inneren Kraft Trudi Bucher ihr Schicksal getragen und mit welch aufopfernder Liebe sie von Hans und den beiden Töchtern Maria, Rita und deren Familien gepflegt und begleitet wurde. In grosser Dankbarkeit werden wir Trudi Bucher in Erinnerung behalten.
Ihrer Familie wünschen wir auch an dieser Stelle viel Kraft und Gottvertrauen.


Gr



Von Prüfungen, Ämtern und neuen Hochzeiten

Josef Schnell und Simone Frank heirateten anfangs Sommerferien im Lindenbühl in Trogen, Helen Cazorzi feierte ihren 60.Geburtstag, Daniel Vogler wurde Schulratspräsident in Eggersriet und Maria Weishaupt-Zeller bestand ihr Nachdiplom in Englisch (Advanced) mit Bravour.
... und auch noch zu erwähnen: VeronikaPfeifer-Schmid und Monika Schneider-Montibeller freuen sich monetan auf ihr zweites bzw. erstes Kind, Barbara Hufenus verreist für 4 Monate nach Papua Neu Guinea und Paul Zigerlig macht Bildungsurlaub. Mehr darüber 2004!


Helen Cazorzi

Daniel Vogler

Maria Weishaupt-Zeller





Chronik 2002/2003

12.08.2002
Amtsantritt von Gallus Graf als
Schulleiter: Die Konferenzen tragen
von Anfang an seine besondere
Handschrift.Dazu gehört der besinnliche
Einstieg: Es gilt, vor dem Alltagsgeschäft
einen Moment innezuhalten! Wir beginnen
das neue Schuljahr mit 11 Klassen und 246 Schülerinnen und Schülern.

13.08.2002
Das traditionelle Lehrerfussballturnier
„Copa Flade" geht über die Bühne:
Alle drei Schulhäuser stellen ein
Fussball-Team und _ ganz im Gegensatz
zum letzten Jahr _ brillieren wir dieses
Mal als Erste.

15.08.2002
Gleich nach Schulanfang gehen wir
auf die Schulreise:
1a/Mo der Goldach entlang


Vincenzo Merolillo im Alpstein

1b/Zi Alp Sigel _ Seealpsee
1c/Gi Jakobsbad _ Kronberg _ Appenzell - Teufen
1d/Ri Hochmoor Wolzenalp _ Krummenau
2a/Vo Velotour Romanshorn_ Goldach_ St. Gallen
2b/St Filzbach
2c/Eg Bootsfahrt auf dem Rhein (Andelfingen - Eglisau)
2d/Rg Velotour zum Diepoldsauer Baggersee
3a/Si Bergtour Wasserauen _ Säntis 3b/Hb Hundwilder Höhe _ Gonten („Golfen")
3c/Hu Talalpsee - Rodelbahn

29./30.08.2002
Lehrerexkursion im Alpstein mit Übernachtung in der Bollenwees. Wir geniessen das Gastrecht bei der Sennenfamilie in der Fälenalp bei Älplermakkaroni und Apfelmus. Besonders eindrücklich ist das Miterleben des Alpsegens bei einbrechender Dunkelheit.

September 2003
Die Begegungstage der dritten Klassen finden im Zentrum St. Kolumban in Rorschach statt und sind anspruchsvollen Fragestellungen gewidmet: - Wer bin ich? - Wie gestalte ich Beziehungen? - Wie kommuniziere ich?"

12.09.2002
Die Klasse 2d besucht mit Josef
Schnell am St. Galler Bahnhofplatz eine kambodschanische Dorfschmiede, wo aus Bombensplittern Pflugspitzen hergestellt werden.

27.09.2002
Herbstsportanlass: Triathlon im Gebiet Mörschwil _ Neudorf. Nach Laufen und Velofahren ist als dritte und letzte Etappe das Schwimmen im Notker angesagt.

24.10.2002
Palmiro Stoop freut sich „wie voroggt" über die Geburt seiner Tochter Elina Beata Isabella.

November 2002
Tauchschnupperkurs im Notkerschulhaus: Das Interesse der Schülerinnen und Schüler ist gross: 40 Interessenten können, aufgeteilt


Tauchkurs im Schwimmbad

in 4 Zehnergruppen, berücksichtigt werden. Nicht nur die spannende Praxis steht auf dem Programm, auch Theorie will gebüffelt sein.

Dezember 2002
Adventliche Akzente werden gesetzt: So unternimmt z.B. die Klasse 3a mit Thomas Stäheli am frühen Morgen eine Meditationswanderung nach Mörschwil-Tübach-Steinach-Arbon. Auf Initiative der drei Musiklehrkräfte Judith Huber, Nicole Ludescher und Christoph Schnell führen wir am 18. Dezember in der gefüllten Neudorf-Kirche ein Weihnachtssingen zum Thema „unserer Sehnsucht folgen" durch. Dank der vielen Besucherinnen und Besucher kommt eine Spende von über 1300 Franken für ein Schulprojekt in Papua-Neuguinea zustande.

07.01.2003
Zu Ehren von Jakob Federer gibt es ein kleines Abschiedsfest, da er als Religionslehrer zurücktritt und sich ganz seiner Supervisionstätigkeit widmen will. Wir feiern mit ihm in der Kapelle des Klosters Notkersegg und tafeln anschliessend im Restaurant Scheitlinsbüchel.

09.01.2003
Tarzisius Gnägi ist mit seinem Sohn Dominic zum zweiten Mal Vater geworden.

13.-24.1.2003
Radio 2000 _ das Radio von Jugendlichen für Jugendliche _ ist zu empfangen. Und während dieses Zeitraums stellt sich in einer Pause der Jugendtreffpunkt Looping den Jugendlichen vor. Ein besonderer Gag besteht darin, dass es während der Vorstellung eine Direktschaltung zu Radio 2000 gibt, in der Schülerinnen und Schüler des Notkers interviewt werden. Im ersten Stock wird ein Schaufenster mit vielen interessanten Infos installiert.

20.1.-24.1.2003
Die Skilager finden an alt vertrauten Orten wie z.B. Flumserberg, Vals, Susch, Engelberg, Wengen, Saanenmöser, Schuls-Pradella und erstmals auch in Segnas statt.

03.02.-17.05.2003
Christoph Rüegg geniesst seinen
Bildungsurlaub in vollen Zügen und nimmt an der Intensiv-Weiterbildung EDK-Ost in Rorschach teil. Und eine Woche lang übt er sich in der Steinbildhauerei bei Deborah Graf.

03.03.2003
Der Fasnachtsmontag findet unter dem Motto „Hippies" statt. Die Klassen richten mit viel Fantasie Klassenzimmer und Gänge her. Auch die Guggenmusik darf am folgenden Morgen nicht fehlen.


Strohbar an der Fasnachtsparty

10.-12.3.2003
Die Klassen 2a und 2b von Daniel Vogler und Urs Steiner nutzen die Zeit der Kantiprüfung für berufskundliche Schnuppertage.

13.03.2003
Im Rahmen des MNU-Unterrichts besuchen alle drei Kurse der dritten Klassen in Winterthur das Technorama.

28.3.2003
Wieder erleben wir im Notkerschulhaus eine rauschende Volleyballnacht, organisiert vom Schülerrat, Maria Weishaupt und Vincenzo Merollilo.

31.3.2003
Urs Steiner besucht mit seinen Klassen eine Schlangenausstellung.

02.04.2003
Juhui, der normale Unterricht fällt aus. Am Feel-Good-Tag beschäftigen wir uns im Atelier-Stil mit dem Thema „Sucht" (siehe Seite 30). Im weitesten Sinne geht es uns darum, das Selbstbewusstsein der Schülerinnen und Schüler so zu stärken, dass sie auf süchtiges Verhalten nicht (oder nicht mehr so sehr) angewiesen sind.

Ende April 2003
Im Rahmen der Qualitätsentwicklung unserer Schule sind die gegenseitigen Hospitationen (Unterrichtsbesuche von Kollegin oder Kollege) in einer ersten Etappe abgeschlossen.

14._17.5.2003
Zur internen Weiterbildung zieht sichdie gesamte Lehrerschaft der KKSS ins Dominikanerinnenkoster nach Ilanz zurück. Wir setzen uns mit folgenden Themen auseinander: Spiritualität mit Schwester Ingrid, Burnout-Syndrom mit Elisabeth Caspar, Enneagramm (Typenlehre) mit Abt Schönbächler aus dem Kloster Disentis, neue Schulformen mit Andreas Müller (Institut Beatenberg) (siehe Seite 26).

23.05.2003
Das ganze Schulhaus nimmt am Grossanlass „sCOOL" teil. In derSt. Galler Altstadt findet dieser aussergewöhnliche OL statt. Das Team Notker 3 mit Lucca Töngi, Dumeni Casaulta, Sandra Wirth und Linda Müller werden im Final Vierte und sind somit das beste Schulteam.

03.6.2003
Der Spiel _ und Sporttag verläuft im üblichen Rahmen und ist wie immer friedlich, auch wenn uns das Wegwerfverhalten der Schülerinnen und Schüler zeitweise Mühe macht.

13.06.2003
Abschiedsfest für Hanspeter Eigenmann, Teil 1: Die Lehrerschaft lädt Eg zur Verabschiedung nach Ruggisberg ein. Besinnung in der Schlosskapelle, Apéro im Freien mit herrlicher Aussicht auf den Bodensee, feines Essen in der Scheune des Restaurants
Ruggisberg, persönliche Worte der Kolleginnen und Kollegen an Hanspeter sind prägende Elemente dieser eindrücklichen Verabschiedung.

18.06.2003
Das Team Knaben 1. Sek. ist am CS-Cup Fussball-Kantonsmeister geworden und vertritt daher den Kanton St. Gallen in Bern an der Schweizer Meisterschaft .

18./19.6.2003
Etliche Klassen besuchen die Berufs-WM und staunen über den Eifer der Allerbesten in ihren Berufsgattungen.

23.06._27.6.2003
Projektwoche der ersten Klassen zum Thema „Wasser" in und um
St. Gallen (z.B. Exkursionen wie Steinachstollen, Feuerwehr, Seewasserwerk Rietli)Landschulwoche der zweiten Klassen:
2a in Suen/VS
2b in Puidoux/VD
2c in Fornasette/TI
2d in Intragna/TI
Kursangebote für dritte Klassen: Die Themen reichen von Nähen, Spielmorgen, Wände malen, Polysport, Blinde, Brot und Brotgerichte, Electronic bis zum herausfordernden Bergwandern „Von Hütte zu Hütte".

24.6.2003
Josef Schnell wagt es noch einmal und heiratet Simone Frank aus der ehemaligen DDR.

03.07.2003
Der Europa-Park Rust wird für den Schlussbummel salonfähig. Judith Huber, Barbara Hufenus und Thomas Stäheli kehren begeistert von diesem Ausflug mit ihren dritten Klassen zurück.

04.07.2003
Letzter Arbeitstag von Eg und Abschiedsfest für Hanspeter Eigenmann, Teil 2: Seine Klasse holt ihn frühmorgens bei sich zu Hause ab, begleitet ihn mittels Postenlauf und eingebautem Frühstück auf seinem letzten Weg zur Schule. In der Turnhalle tritt der Notkerchor auf, Hanspeter Eigenmann wird für sein grosses Wirken im Notker geehrt, der Junggebliebene läuft nochmals zu einer Hochform auf und tanzt vor versammelter Schülerschar zur Schwizerörgeli-Musik von zwei Schülern. Eg wird unter grossem Applaus verabschiedet.Ein Schuljahr mit vielen schönen Sonderanlässen _ vor allem im letzten Schulquartal _ ist zu Ende.

Der Chronist: Josef Schnell


Ilanz 2003


Schulgemeindeinterne Fortbildung im Kloster Ilanz

Die gesamte Lehrerschaft inklusive Schulrat der KKSS besuchte im Rahmen einer schulinternen Weiterbildung vom 14. _ 17. Mai 2003 Kurstage in Ilanz. Die Themen kreisten um den Begriff Persönlichkeit und deren Auswirkung auf den Lehrberuf und den Lehreralltag in der Schule. Erstklassige Referentinnen und Referenten standen uns zur Verfügung und öffneten uns den Blick für Themen und Schwerpunkte, die im Schulalltag eine wichtige Rolle spielen, uns oft belasten und trotzdem unausgesprochen bleiben. Schwester Ingrid Grawe erzählte aus ihrem Leben, über die dominikanische Spiritualität und ihre Berufung als Ordensfrau. Elisabeth Caspar _ Schmid (Leiterin der Lehrerberatungsstelle) referierte über das Burnout-Syndrom, das „Ausgebranntsein" im Beruf. Anschaulich beleuchtete sie den Weg von der anfänglichen Begeisterung bis hin zur psychischen Krise im Lehrberuf. Abt Daniel Schönbächler aus dem Kloster Disentis zeigte uns Persönlichkeits-strukturen auf und machte uns die Wirkung von bestimmten Kommunikationsmustern bewusst. Ganz wichtig während diesen drei Tagen waren aber auch die Gespräche untereinander, zwischen Lehrerinnen und Lehrern der drei Schulhäuser der KKSS und auch der offene Austausch mit dem Schulrat. Wir durften den ruhigen Rahmen im Kloster Ilanz auch für persönliche Entspannung geniessen, wurden kulinarisch verwöhnt und waren eingeladen, am spirituellen Leben Drei eindrückliche Tage voller Referate und geselliger Momente des Klosters teilzunehmen.Abschluss der Weiterbildung bildete das interessante Referat von Andreas Müller, Direktor des Instituts Beatenberg, welcher uns über neue Lernkultur am Beispiel seiner Schule informierte. Diese neue Lernkultur zielt auf mehr Eigenverantwortung und selbstständigeres Lernen der Schüler. Das vielfältige kulturelle Rahmenprogramm (Stadtführung und Besuch des Kunstmuseums in Chur, Besichtigung der Kapelle von Zumtor, Besuch des Klosters Disentis mit vorgängiger Wanderung von Sedrun nach Disentis...) trug sehr viel zur guten Stimmung bei und fand seinen Abschluss im Besuch der St. Remigius-Kirche in Falera, wobei wir dort durch den Ilanzer Sekundarlehrer David Hasler in die Geheimnisse des Menhirfeldes (Kraftort aus keltischer Zeit)eingeführt wurden. Den besinnlichen Abschluss dieser Weiterbildung gestaltete der KKSS-Seelsorger Philipp Hautle. Im Namen der ganzen Lehrerschaft danken wir auch an dieser Stelle unserem Schulrat dafür, dass er uns interessante, „weitsichtige" Kurse in diesem Rahmen ermöglicht.

To / Gr


HV als Klassenzusammenkunft


z.B. Klasse 3c, 1986/87

Die Hauptversammlung bietet euch die Gelegenheit, so etwas wie eine Klassenzusammenkunft zu erleben. Fordert doch bei uns eure Klassenlisten an (071/282 44 33 oder sekretariat.notker@kkss.ch) und trommelt eure Klasse zusammen!

Freitag, 21.November 2003




Feel-Good-Tag im Notker


„Spannender als jeder Unterricht"

Rauchen, Kiffen, Alkohol _ Zeiterscheinungen, die auch an unserer Schule nicht spurlos vorbei gehen. Ein Teil unseres Lehrplans ist der Gesundheit der Schülerinnen und Schüler gewidmet. (Gesundheitserziehung, Suchtprävention, Umgang mit dem eigenen Körper etc...). Als aufgeschlossene Schule wollten wir das „heikle" Thema „Sucht und Suchtverhalten bei Jugendlichen" nicht einfach unter den Teppich kehren, sondern unseren Schülerinnen und Schülern aufzeigen, wie sie ihre Freizeit sinnvoll gestalten, ihre Probleme auf eine gute Art anpacken und mit ihrem Frust umgehen können.
An diesem Feel Good Tag, der am 2. April über die Bühne ging, wurden verschiedene Workshops angeboten. Nebst Lehrerinnen und Lehrern vom
Notker beteiligten sich auch Jugendarbeiter der Pfarrei, der Jugendtreff „Looping", unser Sozialarbeiter René Zimmermann, die Suchtfachstelle, die Stadtpolizei und ein Jugendarbeiter des Blauen Kreuzes an diesem Aktionstag.
Die Palette der angebotenen Workshops reichte von Theater über Spinning, Meditation, gesunde Ernährung, Werken als sinnvolle Freizeitbeschäftigung, Ausdrucksmalen, alkoholfreie Drinks mixen bis hin zu Informationen übers Kiffen, Rauchen und Alkohol und die Wirkungen dieser Suchtmittel auf den Körper.
Besonders „gesunde Naturen" brauchte es für den Kurs „Wir bauen eine Schwitzhütte". Bei Regen und Kälte bauten die Mädchen und Knaben dieser Gruppe den ganzen Vormittag ihre „Sauna" und hatten die wohlige Wärme nach all den Strapazen verdient.
Abgerundet wurde dieser Tag mit einem Elternabend zum Thema Suchtprävention. Das grosse Interesse der Eltern an dieser Veranstaltung zeigte, dass es wichtig ist, dieses Thema anzusprechen und sich auszutauschen.
Rückblickend können wir sagen: „WE FEEL GOOD"! Der Tag war ein voller Erfolg und wir denken, dass beim einen oder andern, dies oder jenes in Erinnerung bleiben wird.

Mo / To


Feel Good in der Werkstatt

sCOOL - OL in der Innenstadt
sCOOL-Big Event Tag _ Sport mal ganz anders

Die Schülerinnen und Schüler des Notkers nahmen am sCOOL- Orientierungslauf am 23. Mai 2003 in der Innenstadt von St. Gallen teil. Mit rund 200`000 Sportlerinnen und Sportlern an über 1000 Veranstaltungen in der ganzen Schweiz war dies der grösste Sportanlass der Welt, der je an einem einzigen Tag stattfand. Es war ein unvergessliches Erlebnis, egal ob man durch ausserordentliche sportliche Leistungen auf sich aufmerksam machte oder ob man nur knapp einer Disqualifikation entging, trug doch jeder allein durch seine Teilnahme dazu bei, einen Weltrekord mit Guinessbucheintrag aufzustellen. Auch liessen es das schöne Wetter, die moderne Ausstattung und die Offenheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu, dass es eine gelungene Aktion wurde, die bestimmt niemand so schnell vergessen wird.

Schülerin aus der Klasse 2b


CS-Cup: Final in Bern
Die Eroberung von Bern Bümpliz

Kevin und Patrick (1b) berichten von ihrem grossen Tag in Bern:

Wir mussten uns am Morgen um 5.30 Uhr beim HB St.Gallen am Kiosk treffen. Von dort zogen wir aus, um ein neues Land zu erobern. Bei unserem Feldzug nach Bern fuhren wir an vielen bekannten undunbekannten Orten vorbei, wo uns schöne und schlechte Erinnerungen wieder hochkamen, soin Wil, als wir unsere Köpfe hängen liessen (11:3). In Zürich mussten wir auf ein anderes Schlachtschiff umsteigen. Dabei hatten wir auch Verbündete, die wir im Zug kennen lernten. Endlich in Bern angekommen, mussten wir uns zuerst an das langsame Tempo gewöhnen. Dabei sahen wir sogar Berner, die zu schnell unterwegs waren. Als wir aus dem Bus gestiegen waren, führte uns ein Berner (wusste nicht einmal, wo Bern Bümpliz ist) in die Irre. Nach geraumer Zeit fanden wir zufällig den Sportplatz, wo es erst richtig los ging. Die Umkleidekabinen waren nicht mal so gross wie Herr Gehrigs Putzraum. Der Witz dabei war, dass in einer Umkleidekabine vier Mannschaften Platz finden mussten. Nachdem wir uns eingewärmt hatten, gingen unsere Coaches, Herr Steiner und Herr Merollilo, zum Taktischen über. Unser erster Gegner war Delsberg. Am Anfang hatten wir doch Schwierigkeiten. Unser Gegner war sehr gut auf uns vorbereitet, flink, und sie konnten sehr schnell von Abwehr auf Angriff umschalten. Wir hatten vor allem mit dem gegnerischen Sturm unsere Probleme. Die Jurassier waren am Anfang mit 2:0 in Führung gegangen. Aber am Schluss konnten wir diesen Rückstand aufholen. Dabei mussten wir hart einstecken. Aus einem Zweihorn wurde Sämi ein Einhorn, weil er bei einem Kopfballcrash die Härte des gegnerischen Schädels spüren durfte. Wir waren auf der einen Seite enttäuscht und auf der anderen auch froh über unseren ersten Punkt. Zum nächsten Spiel sage ich nur:"Fussball kann so grausam sein". Das Spiel fing für uns sehr gut an, das Einzige, was nicht gut war, war die Chancen-auswertung, sie war miserabel. Unsere Gegner aus Chur hatten Probleme, den Ball überhaupt über die Mittellinie zu bringen. Wir trafen insgesamt fünfmal den Pfosten oder die Latte. Nach etwa 15 Minuten nahm das Spiel eine dramatische Wende. Es passierte so: Als der Gegner zum ersten mal vor Fabians Tor kam, gab es einen fürgegen uns. Wir regten uns über diesen Entscheid sehr auf, aber der Schiedsrichter hatte entschieden. Fabian ahnte die Ecke, aber er konnte den Ball nicht halten. Nach dem 1:0 lief bei uns der Ball nicht mehr so gut. Es wurde noch schlimmer. Als die Gegner zum drittenmal vor dem Tor waren, schossen sie ausgerechnet das 2:0. Wir konnten nicht mehr reagieren. Nach dem Spiel waren wir wie erschlagen. Im dritten Spiel merkte man uns noch die Enttäuschung vom letzen Spiel an. Der Gegner hiess Altdorf. Das Spiel von uns war gut, aber wieder gab es das gleiche Lied, uns stand der Pfosten im Weg. Diesmal schossen wir drei mal an den Pfosten. Das Spiel endete für uns glücklos 0:0. Und wir waren jetzt sehr wütend über unsere Chancenauswertung, sie war wieder ungenügend. Nach einer längeren Pause bestritten wir Spiel vier gegen Laufenburg aus dem Aargau. Wir wählten eine eher defensive Variante und stellten vier Verteidiger auf. Dies taten wir aus gutem Grund, denn der Gegner wurde am Schluss Vizeschweizermeister. Unser Spiel war wieder mal gut und wir liessen dem Gegner wenig Chancen. Aber unser Gegner nützte halt einen Fehler unserer Abwehr, aber eigentlich hatte es keine Mannschaft richtig verdient zu gewinnen . Das Spiel endete 1:0. Dann brachten wir auch noch das letzte Spiel hinter uns und es gab das altbekannte Problem, nämlich zwei Pfostenschüsse. Aber wir hängten uns noch mal voll rein, denn wir wollten unseren ersten Sieg. Aber es wollte uns einfach nichts gelingen. Nachdem wir mit 1:0 in Führung gegangen waren, schoss der Gegner den unverdienten Ausgleich. Aber wir hatten Freude am Spiel und das war das Wichtigste. Hätten wir nicht dieses dumme Spiel gegen Chur verloren, wäre das Turnier wahrscheinlich anders herausgekommen. Nachher gingen wir zum Duschen in die kleinen Kabinen. Als wir wieder frischwaren, mussten wir uns in einen voll besetzten Bus zwängen, der uns zum Stadion Neufeld in Bern fuhr, wo die Finalspiele ausgetragen wurden. Dort konnten wir mit Basler Teenagerinnen Bekanntschaft schliessen. Das Team aus Herisau gewann schlussendlich zum Glück den Titel. Nachdem wir die Ostschweizer gefeiert hatten, lud uns das Notker für ein Abendessen ins McDonalds Restaurant ein. Dort ging es witzig zu und her. Dabei konntenwir die Jugend von Bern beobachten. Nach dem wir noch einen Rundgang in Bern machten, wo wir viele „schräge und witzige" Leute sahen, fuhren wir wieder Richtung St. Gallen zurück. Als wir in Zürich waren, mussten wir eine athletische Leistung hinlegen, weil wir sonst den Zug nach St.Gallen verpasst hätten. Zu Hause angekommen, sahen wir uns noch „Sport Aktuell" an, das einen Bericht über die Finalspiele brachte.

Zum Schluss möchten wir noch für das feine Essen und den unvergesslichen Tag danken.

Unser CS-Cup Team mit: Marco de Grassi „Krassi", Samuel „Das Einhorn, Sämi" Thoma, Claudio „Fugi" Furgler, Kevin „Imbiss" Imboden, Fabian „Weltklasse-torhüter" Fässler, Kevin „Grossi" Crossara, Fabrizio „Trivi" Trivelli, Daniel „Hogesteller" Aepli, Simon „Humpelstilzchen" Imholz, Michael „ Mihu" Hurter, Vincenz „Vinz" Lazraj, Cedric „Cedi" Freivogel, Patrick „Pädi, Ruedi, Paul, Ricki" Hanimann, Urs Steiner und Vincenzo Merollilo, (Trainer)



Regenbogen

Geheiratet haben:

- Astrid Bischof (91 _ 94) mit Fritz Witschi, Waldkirch
- Bettina Buob (89 _ 92) mit Stefan Haselbach, St. Gallen
- Monika Eberle (92 _ 95) mit Michael Signer, St. Gallen
- Thomas Eberle (84 _ 86) mit Gabriela Kugler, St. Gallen
- Irene Götti (92 _ 95) mit Sasa Knezevic, Steinach
- Bernhard Kuster (73 _ 76) mit Marianne Troesch, Arbon
- Nadine Manser (89 _ 92) mit Emmanuel Dubosson, Rorschacherberg
- Simon Müller (83 _ 85) mit Corinne Heller, Winterthur
- Fabienne Rödiger (83 _ 85) mit Olivier Enderli, St. Gallen
- Stefan Ruf (79 _ 82) mit Lilian Monteiro, Fällanden
- Pascal Schudel (84 _ 87) mit Natascha Nett, Niederteufen

Prüfungen:

Primarlehrer/Primarlehrerin

Rahel Alder (94 _ 97)
Stefan Breitenmoser (97)
Petra Brülisauer (94 _ 97)
Sonja Feusi (94 _ 97)
Thomas Gisler (94 _ 97)
Sonja Graber (94 _ 97)
Sarah Keller (94 _ 97)
Roman Schildknecht (94 _ 97)
Annina Truniger (94 _ 97)
Olivia Zambelli (93 _ 96)
Carina Zihlmann (94 _ 97)

Pädagogische Hochschule (Sekundarlehrer)

Eliane Lichtensteiger (92 _ 94)

AHLS Gossau (Fächergruppenlehrkraft)

Nadia Moser (95 _ 98)
Delfina Rajcic (95 _ 98)

Kindergärtnerinnenseminar

Florian Hofmann (95 _ 98)
Jeannette Krauss (96 _ 99)
Stephanie Wyssen (96 _ 99)

Kantonsschule am Brühl

Madeleine Grawehr (96 _ 99)
Sabrina Gunziger (96 _ 99)
Marlen Keller (97 _ 99)
Simona Regius (95 _ 99)
Florian Schoop (96 _ 99)
Christian Wenk (96 _ 99)
Isabelle Zahner (96 _ 98)

Matura Kantonsschule St. Gallen

Curd Bänziger (96 _ 99)
Kathrin Eberle (97 _ 99)
Andrea Fahr (97 _ 99)
Franziska Grawehr (97 _ 99)
Rebekka Keller (96 _ 99)
Silvan Polenz (97 _ 99)
Marisa Rusch (97 _ 99)
Désirée Sprenger (96 _ 99)
Ruben Oreiro (95 _ 99)
Lukas Weishaupt (97 _ 99)
Dominik Wirth (97 _ 99)
Benjamin Wüst (97 _ 99)
Michael Zwicker (96 _ 99)

Interstaatl. Maturitätschule f. Erwachsene

Manuel Furgler (90 _ 92)


Detailhandelsangestellte

Michel Pretterklieber (95 _ 98)

Drogistin

Petra Enzler (95 _ 98)
Pharma-Assistentin
Rebecca Scherrer (95 _ 98)

KV

Daniel Baur (97 _ 00)
Andreas Beggiato (96 _ 99)
Michael Bösch (99 _ 00)
Nadine Egger (94 _ 97)
Yvonne Egger (97 _ 00)
Velma Kovcic (96 _ 99)
Sandra Mendler (97 _ 00)
Dominik Müller (97 _ 00)
Melanie Pacini (96 _ 99)
Mirgita Pervorfi (97 _ 00)
Daniela Pinkwasser (97 _ 00)
Raphaela Trivelli (94 _ 97)

KV mit Berufsmatura

Pascal Baur (95 _ 98)
Silvio Hänsenberger (97 _ 00)
Jan Keller (97 _ 00)
Sabrina Metzler (97 _ 00)

Berufsmatura (Gestalterische Abteilung)

Fabienne Daugaard (95 _ 98)
Eveline Leuch (92 _ 95)

Berufsmatura (Techn. Abteilung)

Aaron Riedener (95 _ 98)
Jérôme Schmid (93 _ 96)
Erich Spielmann (94 _ 97)

Eidg. dipl. Verkaufsleiter

Remo Michel (79 _ 82)

Informatiker mit eidg. Fachausweis

Louis Fleury (79 _ 82)

Dipl. Umwelt _ Naturwissenschaften, ETH

Christian Niederer (89 _ 91)

Betriebsökonom FH

Philipp Dutli (91 _ 94)
Daniel Egli (88 _ 91)
Ruth Gebhardt (87 _ 90)

Lic. oec. HSG

Erik Gunnervall (89 _ 91)
Pascal Schudel (84 _ 87)

Dr. iur.

Andrea Binder Oser (83 _ 86)

Berufsänderungen

Dipl. Bauführer SBA

René Bischof (91 _ 94)

Leitung Kinderspital St.Gallen

Marco Fischer (80-83)

Wir sind dankbar, wenn Ihr uns Eure Heirat, Prüfungserfolge und Adressänderungen (besonders jene ausserhalb von St. Gallen) mitteilt. Erfolgreiche Lehrabschlüsse können wir leider nicht mehr abfragen. Teilt uns diese in Zukunft bitte mit, damit wir sie veröffentlichen können.
071/282 44 33

sekretariat.notker@kkss.ch



Impressum
(gedruckte Variante)

Redaktion:

Gallus Graf (Gr)
Paul Zigerlig (Zi)

Layout:

Christoph Rüegg-Gulde (Rg)
Mitarbeiter(innen) dieser Nummer:
Kevin Imboden 1b
Patrick Hanimann 1b
Regula Huber (Hr)
Lars Böni (Bö)
Thomas Vogt (Vt)
Josef Schnell (Se)
Judith Tobler-Huber (To)
Vincenzo Merolillo (Mo)
Heidi Streule (Sr)

Inserate:

Notkerjournal
Lindenstrasse 175
9016 St. Gallen
071/282 44 33

Druck:

Niedermann Druck AG
Rorschacherstr. 290,
9016 St.Gallen